Im Zentrum von Neusiedl am See liegt der traditionsreiche Gasthof „Zur Traube“, ein Landgasthof im ursprünglichen Sinn des Wortes. Der in dritter Generation geführte Betrieb lädt durch seine gemütliche Atmosphäre unter 250 Jahre altem Gewölbe zum Verweilen ein. Hier spielen sich die Stammgäste noch Bummerl um Bummerl aus, hier wird am Stammtisch noch eifrig politisiert und das aktuelle Welt- und Stadtgeschehen diskutiert. Vormittags stärkt man sich beim Gabelfrühstück und am „Markttag“ gibt es besondere Leckerbissen wie Hirn mit Nieren, Beuschl oder geröstete Leber. Es ist ein Landgasthof, in dem Kommunikation gepflegt wird, sei es sonntags beim Frühschoppen oder nach den Sitzungen der zahlreichen Vereine.  

Die umfangreiche Speisekarte verwöhnt den gutbürgerlichen wie auch den feinen Gaumen mit Schmankerln aus dem Pannonischen Raum und erlesenen Spezialitäten. Das kulinarische Erlebnis wird abgerundet mit einem guten Tropfen aus den Kellern renommierter Winzer des Landes. Ob als Nachtisch oder als Jause am Nachmittag – eine gute Schale Kaffee und ein Stück hausgemachter Mehlspeisen stärken wieder die Lebensgeister.  

Wenn Sie einen Grund zum Feiern haben, verwöhnt man gerne Sie und Ihre Gäste. Für geschlossene Gesellschaften bietet sich ein Extrazimmer an, wo Sie ungestört im Kreise Ihrer Familie und Freunde aus der eigens für Sie kreierten Speisekarte wählen oder Speisen à la carte genießen können.
 


Sie erwarten Gäste und haben wenig Zeit?

Wir sind bereit. Unser Team macht Ihre Feier zu einem kulinarischen Erlebnis. Und das zu einem fairen Preis. Ob Partyhäppchen für den kleinen Familienkreis, Sektempfang in der Firma oder Buffet für die diverse Veranstaltungen.

Wir liefern Ihnen pünktlich und zu jedem Anlass frisch zubereitete Köstlichkeiten ins Haus.

Zur Auswahl stehen:
Vegetarische Gerichte, Suppen, Schweine- und Rindfleisch, Huhn, Fisch und Wild aus heimischer Jagd.


 


 

 

Die ältesten bekannten Restaurants gab es im Römischen Reich. In Pompeji wurden über 120 Kneipen und Restaurants gezählt. Die Restaurants hatten meist einen Tresen zur Straße, wo Imbisse verkauft wurden, und ein oder mehrere Esszimmer. In den einfacheren saßen die Gäste auf Stühlen, die größeren waren mit Liegen und Fresken ausgestattet, ähnlich wie private Speisezimmer. Für Ehefrauen und Töchter waren Restaurants tabu – die erotischen Fresken in einem Teil der Räume lassen den Grund vermuten.

Die besten Köche waren Sklaven oder Angestellte reicher Familien und kochten nur im Privathaushalt. Die Restaurants dagegen wurden meist von Freigelassenen aus den verschiedensten Ländern geführt, ihr kulinarischer Ruf war nicht besonders gut.

Anspruchsvolle Restaurants finden sich erst in China um das 10. Jahrhundert. Damals war China ein relativ wohlhabendes Land und in den Städten gab es zahllose Restaurants mit verschiedensten Spezialitäten und regionalen Stilrichtungen. Zur Allgemeinbildung gehörten auch Kenntnisse der Kochkultur. Restaurants besuchte man, um etwas Besonderes oder besonders gutes zu essen. In solchen eleganten Restaurants wurden aber auch preiswerte Speisen serviert mit denen sich einfache Arbeiter stärken konnten. Diese Tradition ist bis heute lebendig geblieben, nur dass im Lauf der Zeit getrennte Räume für die verschiedenen Ansprüche üblich wurden. Chinesische Restaurants hatten und haben oft schon morgens geöffnet und werden auch zum Frühstück besucht. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus in China, an landschaftlich reizvollen Punkten entstanden Ausflugsrestaurants, auf den Seen fuhren Restaurantschiffe.

In Europa gab es seit dem Römischen Reich keine Restaurants, sondern nur Gasthäuser, die vor allem von Reisenden notgedrungen besucht wurden. Gegessen wurde, was auf den gemeinschaftlichen Tisch kam, die Qualität war meist sehr einfach.

Restaurants im heutigen Sinn entstanden erst mit der französischen Revolution, in der auch das alte Zunftrecht aufgehoben wurde, nach dem Suppenküchen, Pastetenbäcker usw. streng getrennt waren. Namensgeber des Restaurants war der Wirt einer Suppenküche in Paris, Boulanger, der laut Eigenwerbung "göttliche Restaurants", besonders stärkende Bouillons, anbot. 1765 erstritt er sich die Genehmigung, trotz der Zunftregeln neben Suppen auch Hammelfüße mit Sauce zu servieren. Von da an nannte er sich "Restaurateur" und seine Bouillon wurde zum Namensgeber der Restaurants, die verschiedene Speisen anboten.